China gestaltet die Zukunft der Weltwirtschaft!

Die chinesische Belt and Road Initiative steht für eine gigantische Ansammlung von Infrastrukturprojekten. Jedoch errichtet China nicht nur Straßen und Trassen, sondern entwickelt mit der Initiative neue Märkte, überbrückt handelspolitische Grenzen, sichert sich Rohstoffe und setzt Standards. Chinas neues, weltumspannendes Netz wird die Weltwirtschaft entscheidend prägen und zahlreiche neue Wirtschaftsregionen entstehen lassen. Davon können auch deutsche Unternehmen profitieren, denn neue Wirtschaftskorridore brauchen nicht nur Flughäfen und Krankenhäuser, sondern generieren Einkommen für viele Konsumenten.

Der Kongress „Seidenstraße 2019 – Handeln in neuen Märkten“ thematisiert in Key-Notes und Panel Diskussionen geo- und wirtschaftspolitische Aspekte der Belt and Road Initiative. Experten stellen den Teilnehmern konkrete Projekte vor und leiten Handlungsempfehlungen ab. Eine begleitende Ausstellung von Dienstleistern und relevanten Organisationen ergänzt die Veranstaltung. Als Teilnehmer haben Sie die Möglichkeit kostenlose Beratungsgespräche mit Experten aus relevanten BRI-Regionen zu vereinbaren.

Die Belt and Road Initiative

Peking knüpft mit der neuen Seidenstraße an einen alten Mythos an und startete 2013 die „Belt and Road Initiative“ (BRI). Durch die vom chinesischen Staatspräsidenten XI Jinping verkündete und mittlerweile in der chinesischen Verfassung fest verankerte BRI, werden tausende Milliarden Dollar in neue Infrastrukturprojekte in Asien, Europa, Afrika und Lateinamerika investiert. Straßen, Zugstrecken und Häfen sind entstanden, Kraftwerke, Pipelines und Flughäfen werden gebaut und erweitert. Bestehende Märkte entwickeln sich, neue Märkte entstehen.

Inzwischen haben sich bereits 90 Länder der BRI angeschlossen, um an Investitionen teilzuhaben und einen besseren Zugang zu Märkten zu bekommen. Während Ostafrika schon in der Antike Teil der Seidenstraße war, ist spätestens seit dem offiziellen Beitritt Lateinamerikas zur BRI klar: Die neue Seidenstraße wird im 21. Jahrhundert größer, inklusiver und umfassender definiert. Mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung sind nunmehr betroffen, die mehr als die Hälfte der globalen Wertschöpfung abbilden.

Chancen für deutsche & europäische Unternehmen

Experten sind sich einig – die neue Seidenstraße ist auch eine große Chance für deutsche und europäische Unternehmen. China und die Partner der BRI investieren massiv, nicht nur in Transportwege, sondern in die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen.

Ob als Subunternehmer, Zulieferer oder Kooperationspartner chinesischer Firmen auf Drittmärkten – ausländische Firmen sind auf dem Papier willkommen. In der Realität kann sich aber oft die chinesische Konkurrenz durchsetzen. Es lohnt daher eine frühe Beschäftigung mit der Thematik und die Identifikation geeigneter Partner in China und in Drittmärkten, auch um zukünftige Chancen nicht zu verpassen.

Die Rolle Nürnbergs als ein Knotenpunkt der neuen Seidenstraße

Die Region Nürnberg ist nicht nur ein Hotspot für international tätige Unternehmen, sondern spielt seit 2015 auch eine wichtige Rolle im Rahmen der „China Landbridge“. Seitdem verlässt wöchentlich ein Intermodalzug das Güterverkehrszentrum am Hafen Nürnberg, beladen mit 54 Containern. Nach zwei Wochen und rund 10.000 Kilometern erreicht der Transport das chinesische Chengdu und fährt vollbeladen zurück. Die wirtschaftlichen Vorteile dieser Route sind bereits 2008 durch eine Machbarkeitsstudie der Fraunhofer Arbeitsgruppe SCS (Supply Chain Services) im Auftrag des Wirtschaftsreferates der Stadt Nürnberg ermittelt worden, das zur damaligen Zeit bereits die „China Landbridge“ mit der China Communications and Transportation Association in Beijing verhandelt hat.

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AHK-Europakonferenz der Deutschen Wirtschaft, 19.-20.09.2019, Athen

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Bettina Focke
NürnbergMesse GmbH
Senior Manager
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bettina.focke@nuernbergmesse.de

Susanne Franz
NürnbergMesse GmbH
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susanne.franz@nuernbergmesse.de

Anne Köster
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Internationalisierung Länderbereich China
Tel.: +49 89 2162-2591
anne.koester@stmwi.bayern.de

Dr. Manuel Hertel
IHK Nürnberg für Mittelfranken
Referent Asien-Pazifik
Tel.: +49 911 1335-424
manuel.hertel@nuernberg.ihk.de

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